2 Wege um mit Twitter Geld zu verdienen
Twitter kennen wohl alle. Über 10 Millionen Menschen twittern bereits. Bei dieser Größe gibt es natürlich eine stark steigende Nachfrage an Vermarktung. Der Markt hat deshalb bereits zwei recht große Anbieter geformt. Diese möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und am Schluß noch meine Meinung plus eine Umfrage anhängen.
Magpie
Das Prinzip ist sehr einfach. Ihr registriert euch bei Magpie. Als nächstes gebt ihr einige Keywords passend zum Thema ein. Als nächstes werden passende Kampagnen mithilfe der angegebenen Keywords gesucht. Die Werbung ist in Form von normalen Twitter-Nachrichten. Sie werden zwar besonders gekennzeichnet, damit können viele Besucher jedoch nichts anfangen und werden vorerst davon ausgehen, das diese Nachricht von euch geschrieben wurde. Wie viele Werbenachrichten eingestellt werden, könnt ihr selbst bestimmen.
Den Wert könnt ihr euch bei Magpie anzeigen lassen, bevor ihr euch anmeldet. Ihr tragt einfach euren Namen ein und schon bekommt ihr den ungefähren Wert geliefert. Der Wert wird mithilfe der Anzahl an Tweets, sowie aus den Followern bestimmt.
Magpie – Join the Conversation from Magpie & Friends Ltd. on Vimeo.
Twittad

Eine weitere Möglichkeit zum Geld verdienen mit Twitter, bietet der Dienst Twittadt. Anstatt Werbenachrichten, wird man hier für sein Hintergrundbild vergütet. Die Werbung ist also im Hintergrundbild. Sobald ihr einen Account bei diesem Dienst habt, müsst ihr auf einen Interessenten warten, der Werbung bei euch schalten möchte. Ihr einigt euch auf einen Preis, sowie auf die Dauer der Einblendung. Logischerweise spielt auch hier die Anzahl an Tweets plus Followers eine große Rolle.
Fazit
Viele Menschen twittern, natürlich gibt es auch hier viele die damit Geld verdienen wollen. Ich sehe es eher als schlechten Trend, sollte ich einen Twitter-Kanal verfolgen und dort tauchen Werbenachrichten auf, würde ich diesen wohl nicht weiter verfolgen. Die Nachrichten sind so oder so maximal 140 Zeichen lang, da muss dann nicht auch noch Werbung zwischen. Ein verkauftes Hintergrundbild dagegen stört mich eher weniger und ich würde es auch hinnehmen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob sich dieser Aufwand lohnt. Übrigens sehe ich diesen Sektor der Vermarktung als unsicher an, niemand sollte sich darauf festlegen. Sollte die Twitter-Blase platzen, wird auch die Twitter-Werbung entweder ganz verschwinden oder einfach nicht mehr rentabel sein.
Zum Schluß eine kleine Umfrage.

André Nitz Webdesigner aus Leipzig schrieb am 20. April 2009 um 13:17
Ich persönlich twitter täglich sehr viel und würde sofern ich das mitbekommen würde jemanden sofort aus meiner Liste schmeißen. Es gibt leider ab circa 100 Followern eh viel zuviel “Mist” der einem da geschickt wird und wann dann auch noch Werbung dabei wäre, würde ich glaube ich keinen Gefallen mehr an diesem Marketinginstrument finden.
Viele Grüße, André
Matthias schrieb am 25. April 2009 um 08:33
Ein dritter Weg ist twtAd (ähnlich Magpie):
http://tinyurl.com/cc4w9e
Timo L. schrieb am 26. April 2009 um 11:49
Danke Matthias, diesen Anbieter kannte ich noch gar nicht. Ich werde ihn demnächst nochmal vorstellen, scheint ja relativ etabliert zu sein. Hast du bereits Erfahrung mit diesem Anbieter machen können?