AdSense Alternative
Demnächst steht evtl. etwas richtig großes an. Facebook arbeitet angeblich an einem Projekt ala Google Adsense Alternative. Ich habe mir dazu einige Gedanken dazu gemacht. Übrigens gibt es dieses Gerücht bereits längere Zeit, durch contentbezogenene Auslieferung liefert Facebook nun aber weiteren Nährstoff für Spekulationen.
Was ist damit gemeint?
Facebook bietet seit kurzer Zeit an, Werbung am angezeigten Inhalt auszurichten. Dies tut Google ebenso. Es ist ein großer Schritt in die Richtung einer Adsense Alternative um später externe Websites zu vermarkten. Klar, niemand möchte auf einer Schmuckseite Werbung von einem Fußballsortverein sehen. Gibt ein Nutzer einen neuen Kommentar ein, wird per Ajax die Werbung angepasst, mit diesem schicken Feature zeigt Facebook deutlich, wie wichtig ihm diese Funktion ist. Dies mag bei Facebook Freundesprofilen nur ein bisschen Sinn machen, surft man jedoch auf Fanpages wie Red Bull oder Adidas rum, wird der Sinn schnell klar.
Was wäre gut an einer Adsense Alternative?
Die Vorteile sind schnell erklärt und definitv für jeden Webmaster nachzuvollziehen. Bisher ist Google der Platzhirsch im Bereich Banner- und Textlink Werbung. Es gibt zwar einige Alternativen wie contaxe.de, damit habe ich jedoch bisher keine guten Erfahrungen gemacht im Sinne von Einnahmen und Klickrate. Ich bin mir sicher, dass die meisten mir zustimmen. Dadurch entsteht ein größerer Wettbewerb, Google wird sich nicht einfach den Rang ablaufen lassen, es werden sicherlich einige hilfreiche Funktionen hinzukommen um den Webmastern das Angebot schmackhaft zu machen. Facebook hat zudem bereits eine sehr große Anzahl an Werbekunden, daran wird es vermutlich nicht scheitern – was bei kleineren Anbietern häufig der Fall ist.
Nachteile sehe ich auch, nämlich das Facebook so oder so mit dem Like-Button bereits genug Daten sammeln kann. Der Datenschutz wird so vermutlich noch weiter runtergeschraubt. Dies könnte noch für einige Diskussionen sorgen.
Fazit: Ich würde eine offizielle Ankündigung hinsichtlich der Google AdSense Alternative begrüßen. Es wird Zeit, dass der Wettbewerb angekurbelt wird. In wie weit Facebook wirklich etwas plant, ist leider bisher noch überhaupt nicht abzusehen, einige relativ bekannte Quellen flüstern jedoch …
Suchmaschine Bing, sagt mal Hallo
Ich weiß schon das hier derzeit wenig passiert, das wird sich bald aber wieder ändern. Derzeit bin ich leider relativ viel unterwegs (derzeit in Kiel: Kieler Woche). Aber jetzt hat sich doch ein bisschen Zeit gefunden um kurz einen Beitrag über die neue Suchmaschine Bing zu schreiben.

Also Microsoft startete vor kurzer Zeit eine neue Suchmaschine. Sie hört auf den Namen Bing und stammt aus dem Hause Microsoft. In wirklichkeit ist sie gar nicht so neu, sondern nutzt den Index von der alten Windows Live Suche. Die Suchergebnisse gefallen mir schon ziemlich gut, zwar ist Google noch ein ganz bisschen besser, aber ich glaube das gibt sich in der nächsten Zeit. In den USA nahm Bing gleich um 3% zu und kämpft sich langsam gegen das Google Imperium durch. Das tolle ist auch, dass Bilder und Videos sofort angezeigt bzw. wiedergegeben werden, ohne das die eigendliche Seite aufgerufen werden muss. Die Inhalte werden nämlich auf den Servern zwischengespeichert. Dementsprechend groß war die Diskussion um die gefunden Pornos bei Bing. Zwar verstehe ich den Sinn nicht, denn wer explizit den Porn-Filter ausstellt und nach solchen Inhalten sucht, möchte halt diese sehen. Und mal ehrlich: jedes Kind weiß heute wie man an diese Inhalte rankommt. Gut für Bing, denn so wird darüber gesprochen.
Optisch gefällt mir die Suchmaschine auch, die interssanten Hintergrundbilder sind schon einen Blick wert. Ich bin sehr gespannt wie sich Bing entwickelt und was Google dagegen setzen wird. Vermutlich wird es Jahre dauern um sich vernünftig zu etablieren. Wie wird der Volksmund dann sagen? “Binge doch mal!”?
Übrigens, wer ist heute noch auf der Kieler Woche?
Bing Werbespot
Suchmaschine berechnet Lebenserwartung und Geburtsdatum

Ich war eben ein bisschen erschrocken, aber auch sehr fasziniert. Kennt ihr die neue Suchmaschine WolframAlpha? Diese Suchmaschine soll keine Konkurrenz zu Google darstellen, wie es viele andere bereits versucht haben. Kann sie auch noch gar nicht, da sie erst in wenigen Wochen online gehen wird. Anstatt Ergebnisse zu suchen, berechnet WolframAlpha die Eingaben. Dabei soll möglichst alles an vorhandenen Formeln aufgesaugt werden und in die Berechnungen einfließen. Unterschied: Google listet die Ergebnisse auf, zum Beispiel aus Foren bei dem das Wort vorkommt. WolframAlpha listet diese Ergebnisse nicht auf, sondern liefert eine konkrete Zahl. Um die Sache auf den Punkt zu bringen, ein paar Beispiele.
Das Portal silicon.de hat einen Test bereits durchführen können, ich knüpfe kurz an.
Lebenserwartung
Zitat von silicon.de
Die intelligente Maschine kann auch die Lebenserwartung eines Menschen errechnen. In diesem Fall handelt es sich um einen 45-jährigen Mann aus den USA. Wolfram Alpha errechnet für ihn einen Lebenserwartung von 78,22 Jahre. Nach seinem 80. Geburtstag hat er allerdings noch eine Lebenserwartung von 49,6 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit das der Mann vor seinem 100. Geburtstag stirbt liegt bei 98,4 Prozent.
Ist das nicht heftig? Sollte es wirklich stimmen, woran ich persönlich nicht glaube, wäre es ein sehr gutes Marketinginstrument. Mich würde auch interessieren, wie das berechnet wird. Viel mehr wird es wohl die Allgemeinheit sein, also längere Beobachtungen für diese Zielgruppe. Außerdem werden in 30 Jahren viel bessere Medikamente existieren, die ihn vielleicht ein längeres Leben ermöglichen.
Mond- und Sonnenphasen
Ihr könnt euch für euren Urlaubsort auch die Mondfinsternis anzeigen lassen, diese Berechnungen sollen sehr zuverlässig sein.
Geburtsdatum eines Babys
Wann soll das Baby zur Welt kommen? Das kann man mithilfe von WolframAlpha ungefähr bestimmen. In Zukunft wird es wohl eine größere Rolle spielen, für viele ist es ja schon ein Thema gewesen, wann ein Neugebohrenes zur Welt kommen soll. Wenn man gerade schon dabei ist, kann man auch gleich über die Namen etwas suchen. WolframAlpha zeigt nämlich, zu welcher Zeit, welcher Name besonders gefragt war.
1000 weitere Möglichkeiten
Es gibt viele weitere Möglichkeiten, nach denen gesucht werden kann. Egal ob es die Berechnung von mathematischen Formeln ist oder die Inflationsrate, das Anzeigen und vergleichen von Sportergebnissen, Aktienkursen oder chemischen Formeln in 3D darstellen. Das Einsatzgebiet ist groß und ich bin sehr gespannt was im Endeffekt dabei rauskommt. Ich bin mir sehr sicher, dieses Konzept kommt gut an und die Suchmaschine hat gute Chancen am Markt.
Was haltet ihr von dieser Art Suchmaschine?
Bilder und weitere Informationen
Klauen Politiker die Trends von Obama?
Obama ist für mich ein gutes Beispiel was die Haltung zu den neuen Medien angeht. Nicht nur sein Interesse am BlackBerry ist cool, sondern auch was er online treibt. Seine moderne Internetpräsenz ist da nur eine von vielen Dingen. Aber genau diese Website ist anscheinend ein Vorbild für Politiker geworden. (Übrigens: Das Weiße Haus hat auch eine hübsche Website.)
Einige Politiker, eher die beauftragten Agenturen, scheinen sich dort kräftig inspirieren zu lassen. Das ist ja nicht verkehrt, Obama hat ja einen sehr guten Ruf. Ich bezweifel aber stark, das dadurch etwas auf die Politiker selbst rüberschwappt. Gute Politik soll da ganz andere Sachen möglich machen.
Nunja, schauen wir uns nun einige Websites von Politikern oder deren Parteien an.
Relaunch ÖVP
Am 15. April war es soweit. Die ÖVP hat nach harter Arbeit ihre neue Site gelauncht. Positiv aufgefallen sind mir sofrt die Verbindungen zu YouTube, Facebook und Flickr. Fein, der Trend wurde erkannt. Mir gefällt’s. Es gibt sehr viel Inhalt, genug Futter für die Suchmaschinen. Einige Elemente wirken mir jedoch zu sorglos, zum Beispiel das Login-Formular. Dann die Werbebanner am rechten Rand. Schrecklich, erst denkt man es ist Werbung (meiner Meinung nach ein striktes Verbot auf Politik-Seiten!) und dann erkennt man erst, dass sinnvolle Inhalte hinterlegt sind, die aber einfach hingeklatscht aussehen. Ganz schlimm finde ich das Logo, welches dort auch einfach nicht hinpasst und alles andere als kreativ ist.
Abgesehen von den angesprochenen Kritikpunkten gefällt mir die Seite, es ist nämlich gar nicht so einfach, diese Menge an Informationen unterzubringen. Einen kurzen Beitrag gibt es auch auf derStandard.at.
Dieter Althaus
Die Gestaltung gefällt mir auf Dieter Althaus’ Website sehr. Auch die Übersicht bleibt durchgängig erhalten. Einige nette Effekte peppen die Website noch etwas auf. Auch hier fällt mir sofort ein Teaser zum Podcast und zu Twitter auf. Vorallem Twitter ist ja ein mega Trend derzeit. Und der Account wird auch tatsächlich regelmäßig aktualisiert. Fein! Überhaupt gibt es hier sehr viele Neuigkeiten.
Obama
Obama hat wahrscheinlich die Politikerwelle im Internet verstärkt. Seine Website gefällt mir am besten und es kommt mir vor, als wenn einige auf diese Seite aufbauen. Obama betreibt massiv Community-Building. Weiterhin ist seine Website sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Zwar wird viel von Obamas Seite abgeguckt, die Umsetzung finde ich dennoch hier am schönsten. Der Gestalter arbeitet viel mit Lichteffekten und Überfüllungen, so häufig sieht man diese Effekte nicht.
Eure Meinungen
Mich interessiert sehr, was ihr zu den drei vorgestellten Websites sagt. Sind sie kopiert oder findet ihr das alles noch okay?
Tour durch Google Rechenzentrum mit mehr als 50.000 Servern
Auf Golem gibt es ein Bericht über ein Google Rechenzentrum. Dort stehen 45 Container mit jeweils 1.160 Servern. Anscheinend ist es nicht das einzige Rechenzentrum von Google. Nun kann man sich auch ungefähr vorstellen, was für mächtige Kapazitäten das Unternehmen aufgebaut hat. In dem Video werden die verschiedenen Stationen, wie Stromgeneratoren, Energieverteiler oder die Kühltürme gezeigt. Auch die Unterbrechungsfreie Stromversorgung wird gezeigt. Wer mehr Informationen haben möchte, sollte sich das Video ansehen oder den Golem Artikel lesen.
Obama online Fragen stellen
Seit dem es das Internet gibt, schein die Welt nur noch ein Dorf zu sein. Jeder mit jedem – das ist heute Realität. Der Wahlkampf letzte Wahlkampf hat sich ja sehr stark auch im Internet abgespielt. Für Obama sind Begriffe wie Social-Communitys, Twitter oder Facebook keine Fremdwörter. Auch zahlreiche Video bzw. Podcasts finden sich im Internet. So macht Merkel das ja auch im kleineren Umfang. Gute Sache meine ich, Vertreter der Presse sehen es wohl ähnlich wie ich. Obama kann man jetzt auch Fragen stellen, hier und jetzt … Vision? Nur vielleicht!
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